Was ist ein Selbstverständnis?

Die KEW ist ein Projekt
von verschiedenen politischen
und sozialen Gruppen
aus Würzburg.

Die Menschen aus den Gruppen,
die bei der KEW mit-arbeiten,
haben besprochen,
was sie alle
unter der KEW verstehen.

Hier ist der Text,
wo du das in leichter Sprache
lesen kannst.

Dieser Text wird
Selbst-Verständnis der KEW
genannt.

Das ist wichtig,
damit alle wissen,
was die Gruppen
für Gemeinsamkeiten haben.

Und was in der KEW
gar nicht geht!

Selbstverständnis

KEW ist eine Abkürzung.
Das heißt: Kritische Einführungs-Woche.
In der KEW kann man viel lernen.
In schwerer Sprache sagt man:
Du kannst dich weiter-bilden.
Die Angebote kosten nichts.
Du kannst teilnehmen, wo du möchtest.

Die Angebote sind für alle.
Egal, wie du aussiehst.
Egal, wo du herkommst.
Egal, ob du studierst, arbeitest
oder nicht für Geld arbeiten willst oder kannst.
Egal, wen du liebst.
Egal, welchem Geschlecht du dich zugehörig fühlst.
Egal, welche Sprache du sprichst.
Oder gebärdest.

Es gibt Angebote von verschiedenen Gruppen.
Zum Beispiel von Fridays For Future,
aus der Klima-Bewegung.
Oder von MissMutig.
Sie kämpfen für Gleich-Berechtigung für alle Geschlechter.
Die Universitäts-Gruppe gegen Rassismus ist auch dabei.
Und viele mehr.

Viele der Gruppen machen politische Arbeit.
Es geht um Themen,die den Gruppen wichtig sind.

Zum Beispiel:

  • Menschen-Rechte
  • Gleich-Berechtigung
  • Gerechtigkeit
  • Klima-Wandel
  • Selbst-Bestimmung

Wir sprechen über Fragen,
wie zum Beispiel:

Warum müssen Menschen im Meer ertrinken?
Warum wird ihnen nicht geholfen?

Warum dürfen viele Menschen nicht selbst
über ihren Körper entscheiden?
Zum Beispiel bei Abtreibungen.

Warum wird unsere Natur immer weiter zerstört?

Warum wird nicht mehr gegen Rassismus gemacht?
Obwohl Menschen wegen ihrer Hautfarbe
oder Herkunft ermordet werden.
Wie zum Beispiel im Februar 2020 in Hanau.

Die KEW heißt Kritische Einführungs-Woche,
weil wir über Themen kritisch nachdenken wollen.
Kritisches Denken ist wichtig.
Wir können kritisch über politische Entscheidungen nachdenken.

Es ist eine Einführungs-Woche,
weil du dich mit den Themen noch nicht auskennen musst.
Vielleicht hast du noch keine Ahnung von politischer Arbeit.
Vielleicht verstehst du gerade viele Wörter nicht.
Das macht nichts.
In der KEW kannst du lernen, was sie heißen.
Und vieles mehr!
Du bekommst zum Beispiel eine Einführung
in die Arbeit der Gruppen.

Angebote in der KEW sind zum Beispiel:

  • Vorträge
  • Work-shops
  • Gemeinsames Essen

Und vieles mehr.
Work-shop ist ein schweres Wort.
Da kannst du selbst mitmachen.
Du musst nicht nur zuhören.

In der KEW wird über verschiedene Themen diskutiert.
Denn ich habe vielleicht eine andere Meinung als du.
Aber es gibt auch Meinungen und Verhaltens-weisen,
die in der KEW nichts zu suchen haben.

Zum Beispiel:

  • Rassismus
  • Nationalismus
  • Sexismus

Alle Formen der Ausgrenzung sind in der KEW verboten.
Zum Beispiel grenzen wir nicht aus:
Menschen mit Behinderung,
homo-sexuelle Menschen,
Menschen, die kein Deutsch sprechen.
Kein Platz für Diskriminierung!

Es gibt eine Gruppe, um das zu schaffen.
Damit sich alle in der KEW wohl fühlen.
Man nennt diese Gruppe:
Awareness-Team
(gesprochen: Äwärness-Tiim).
Awareness ist englisch und heißt:
Bewusst-sein.
Die Gruppe hilft:
wenn du ein Problem hast,
dich schlecht fühlst
oder etwas Blödes passiert.
Inklusion ist der Gruppe sehr wichtig.